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Nachruf Hans Röpke

Am 1. März verstarb in Wiesbaden Hans Röpke im Alter von 76 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit. Hans Röpke, der auch unter seinem Spitznamen „Gustav“ in der Hockeyfamilie bekannt wurde, war seit seiner Jugend, dem Sport, insbesondere dem Hockeysport und dem Fußball eng verbunden. Der groß gewachsene gebürtige Wuppertaler, war auf dem Hockeyplatz kaum zu übersehen und konnte trotz seiner Größe von  2,01 Meter geschickt auch auf Platzhöhe mit dem Krummstock agieren.
Seit den 50er Jahren war er zunächst Mitglied des SV Wiesbaden. Er trug viele Jahre lang wesentlich zur Entwicklung der Sportart Hockey im Verein und der Stadt bei: als Spieler, als Trainer, als Abteilungsleiter und als geselliger Sportkamerad, der immer wieder schöne Anekdoten aus den vielen Jahrzehnten seiner Hockeyerlebnisse erzählen konnte. Aber er stand im Laufe der Jahre auch für den WTHC auf dem Feld, für den Mainzer Ruderverein und führte als Trainer die Damen von Eintracht Wiesbaden bis in die nationale Endrunde.

Nachdem sich die Hockeyabteilungen des SVW und der Eintracht Wiesbaden 1984 zum DHC zusammenschlossen, wurde er zum ersten Präsidenten des neuen Vereins gewählt. Anschließend, gehörte er als Vizepräsident und bis zu seinem Tod als Schatzmeister dem Präsidium an.

Aktiv auf dem Platz stand er noch weit über das Rentenalter hinaus bei den Young Stars des WTHC. Viele Jahre gelang es ihm aber auch unter den Senioren des DHC immer wieder Mitstreiter zu finden, die sich für die Teilnahme am Holzkistenturnier in Görlitz anschlossen. Im Hockeysport war Hans Röpke zudem seit Jahrzehnten und bis ins Jahr 2015 hinein als Schiedsrichter für den Hessischen Hockeyverband aktiv.
Für seine Verdienste im Ehrenamt wurde er mit der Silbernen Bürgermedaille der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet. Eine weitere sportliche Leidenschaft war der Radsport. Er gehörte über viele Jahre der Radsportabteilung des DHC an, die auf ihren jährlichen Etappenfahrten viele Länder Europas auf zwei Rädern erkundeten.

Dem DHC Wiesbaden wird sein „Hans“ unvergessen bleiben. Er hat ihm unendlich viel zu verdanken.