Im ersten Heimsiel der Feldrückrunde setzen die 1. Herren ein Ausrufungszeichen und verweisen den direkten Tabellen-Konkurrenten TGS Vorwärts Frankfurt II auf die hinteren Tabellenränge. Verdient erkämpfen sich die DHC’ler um Routinier Uwe Sponsky ein 2:0 gegen einen nicht weniger kämpferisch eingestellten Gegner aus Ffm-Rödelheim.
Die DHC-Herren wollen als Heimmannschaft keine Gastgeschenke verteilen und besprechen offensiv in die Partie gehen zu wollen. Die Gäste aus Frankfurt agieren in den Anfangsminuten überraschend stark und keinesfalls abwartend.
Die Ausgangslage vor der Partie: Beide Teams müssen punkten, ein Unentschieden hilft in dieser Situation keiner Mannschaft.
Somit entwickelt sich ein schneller Wechsel von Angriffen und Gegenangriffen, die auf schwerem Geläuf viele Ungenauigkeiten zu Folge haben. Nach ca. 20 Minuten kann sich der DHC Wiesbaden aber mehr und mehr befreien und dringt nun immer gefährlicher in den gegnerischen Schusskreis ein. Einige Strafecken werden für Wiesbaden gegeben und kurz vor dem Halbzeitpfiff ist es dann soweit: ein unübersichtliches Gemenge nach einer Strafecke vor dem Frankfurter Tor nutzt Christoph Schiminsky zum viel umjubelten 1:0 mit der Rückhand. Unmittelbar danach hat der DHC Wiesbaden Glück und die Rödelheimer bringen die Kugel bei einer 2:1-Situation gegen den gut aufgelegten Keeper Guido Haas nicht im Tor unter. Den Pfostentreffer kann Haas im Anschluss aus der Gefahrenzone bringen.
In Halbzeit 2 dasselbe Bild: ein offener Schlagabtausch führt tendenziell zu deutlich besseren Torchancen für den Gastgeber, die Martin Sachse in der 60. Minute nach überragender Vorarbeit vom Youngster Niels Bumann eiskalt nutzt (Zitat M. Sachse: „das war dein Tor, Niels!“).
Aber das Spiel wird dennoch weiter hinten gewonnen: die gesamte Abwehr um Kristijan Tomic, Christoph Mattolat, Sebastian Gaehr und Niels Bumann zeigt zusammen mit Abräumer Thomas Schlüter eine grandiose Leistung, die die Garanten für den wichtigen Sieg im Abstiegskampf waren.
Fazit: Der betagte DHC-Keeper kann (trotz Unkenrufe) durchaus zu Null spielen und freut sich auf die nächsten Duelle.
Der DHC Wiesbaden wird in Bestbesetzung nach Bensheim fahren. Mit David Mattolat kehrt endlich der etatmäßige Innenverteidiger zurück, der zuletzt schmerzlich vermisst wurde.