Skip to main content

DHC Wiesbaden - Rüsselsheimer RK 1:2 (0:1)

Spitzenreiter aus Rüsselsheim strauchelt in Wiesbaden

Die Mainstädter mussten heute in der Landeshauptstadt antreten und kamen auf dem ungeliebten Naturrasen zwar ins Straucheln, doch ein Tor nach einer kurzen Ecke in der Schlussminute rettete dem Spitzenreiter drei Punkte.

Bis in die Schlussminuten hatten die DHCler ihren Heimvorteil genutzt und die Spieler aus Rüsselsheim nur selten zu Chancen kommen lassen. Den Gästen gelang es über lange Zeit nicht, die Feldüberlegenheit in Zählbares oder auch nur zwingende Chancen zu verwandeln. Doch auch beim DHC waren Chancen Mangelware. Zwar begannen die ersten Minuten des Matchs schwungvoll und die erste Chance hatten die Gastgeber bereits kurz nach Anpfiff durch Martin Sachse, der nach einem Anspiel von Michael Schlüter aber am Gästetorwart scheiterte. Nach ca. 10 Minuten waren die Mannen vom Kleinfeldchen im Glück, ein Schuss in Richtung Tor wurde von Kristijan Tomic mit dem Körper im Schusskreis abgefälscht, da er das Ziel nach Einschätzung der Unparteiischen verfehlte, gab es nur lange Ecke. Zur Mitte der ersten Halbzeit kamen beide Mannschaften dann kaum zu Chancen. Doch schrittweise fand das Team aus Rüsselsheim besser ins Spiel und beherrschte gegen Ende der ersten Spielzeit zunehmend das Geschehen. Folgerichtig konnten die Gäste eine ihrer nun häufigeren Torchancen nutzen und kurz vor dem Halbzeitpfiff den dritten Nachschuss auf den gut aufgelegten Guido Haas zum Führungstreffer verwandeln.

Nach der Halbzeit wurde der DHC offensiver und es gelangen nach einer Kombination von Martin Sachse und Michael Schlüter der Ausgleichstreffer. Michael Schlüter wurde von Kristijan Tomic geschickt in Szene gesetzt und spielte den nach links gestarteten Martin Sachse an. Der seinerseits den Torwart der Rüsselsheimer umlief und anschließend frei vor dem Tor zum 1:1 einschoss.

Von nun an wurden die Entlastungsangriffe der DHCler leider seltener, dennoch hätte Martin Sachse nach einem Konter freistehend am sieben Meterpunkt noch auf 2:1 erhöhen können. Der Ball versprang aber auf dem unebenen Naturrasen.

Als sowohl die Gäste als auch der DHC mit dem Schlusspfiff rechneten, kamen die Gäste nochmals über die Linkeseite in Schusskreis nähe und spielten den Ball hoch Richtung Tor. David Mattolat wehrte zwar regelkonform mit dem Schläger ab, doch der Schiedsrichter sah in dem Gemenge den Ball an den Körper des DHClers springen, ließ sich dies auch von einem Rüsselsheimer Spieler bestätigen und entschied auf Ecke.

Die Strafecke wurde zwar vom Wiesbadener Keeper abgelenkt doch leider nur nach oben und flatterte dann ins Gehäuse, der nun herb enttäuschten Gastgeber.

Schade, hätte der Schiedsrichter einen Wiesbadener Spieler gefragt, hätte er bestimmt gesagt, der Ball war nicht am Körper und der DHC hätte einen wichtigen Punkt gesammelt.

Nächste Woche kommt der Tabellen Zweite Vorwärts Frankfurt nach Wiesbaden auch ihnen wollen die DHC Spieler das Leben so schwer wie möglich machen und am besten auch einen Punkt holen!