DHC Wiesbaden - HC Fechenheim 19:5 (10:2)
Rubrik: Spielberichte HerrenDie DHC-Herren dominieren beim ersten Heimauftritt gegen HC Fechenheim nach Belieben und holen sich drei wichtige Punkte.
Mit dem hochverdienten ersten Sieg in der Hallensaison rutscht der DHC Wiesbaden auf Platz 2 der 1. Verbandsliga nach dem zweiten Saisonspiel. 19:5 (10:2).
Da platzte wohl ein Knoten und die Landeshauptstädter kehrten zur alten Stärke zurück, oder wie ist es zu erklären, dass 19(!) Treffer am Ende auf der Haben-Seite standen.
Viel hatte man sich für das Heimspiel in der Dilthey-Halle nach dem verkorksten Hallenstart in Kassel vorgenommen: Man wollte den Beginn konzentriert und so erfolgreich wie die ersten 15 Minuten beim HC Kassel zu Werke gehen und Tore vorlegen. Leicht gesagt, aber dass es gleich zum 9:0 reichen würde, war eines der herausragend positiven Dinge am Sonntagabend.
Bereits in der zweiten Spielminute fiel das erste Tor für den DHC. Beinahe im Minutentakt ergaben sich weitere Einschussmöglichkeiten, die auch meist zu Zählbarem führten. Die Fechenheimer hatten nichts entgegenzusetzen, deren Entlastungsangriffe scheiterten an der gut postierten Abwehr um Kristijan Tomic, Christoph Mattolat und Thomas Schlüter. Mittelmann Benny Klemm zog das Spiel an sich und bediente, wenn es nicht Christoph Mattolat mit druckvoll-präzisen langen Bällen in die Spitze war, die Stürmer Michael Schlüter und Martin Sachse mustergültig. Der Keeper des HC Fechenheim wurde warm geschossen und es blieb ihm nichts anderes übrig, von Beginn an bis an seine Belastungsgrenze zu gehen. Trotz guter Paraden stand er nicht nur immer wieder im Mittelpunkt des Spielgeschehens, sondern musste der hohen Angriffsfrequenz Tribut zollen.
Wichtiges Kennzeichen des DHC-Spiel war nicht nur die exzellente Trefferquote, sondern auch die Art und Weise wie die Chancen herausgespielt wurden: Wir haben nun die Power, unser Spiel konsequent bis zum Ende durchzuziehen.
DHC-Tore: M. Schlüter (7), M. Sachse (4), U. Sponsky (4), B. Klemm (2), K. Tomic, M. Braumann (je 1).